Seit unserer letzten Analyse hat sich Grundlegendes verändert. Die Earnings sind gekommen, und trotz stabilen Wachstums des Kerngeschäfts haben die hohen Investitionsausgaben die Anleger in Angst versetzt. Mit einem Nachkauf, der kurz darauf wieder veräussert wurde, konnten wir uns grösstenteils von der folgenden Reaktion absichern, und mit -7% sehen wir den Verlust als gering an, verglichen mit den Chancen, die uns der aktuelle Abverkauf wieder eröffnet.
Wir gehen nämlich davon aus, dass wir es hier mit einem 5-Teiler zu tun haben, der sich bis in unsere neu markierte Zielzone fortsetzen sollte. Darin sehen wir dann die Gelegenheit, unsere Meta-Position wieder aufzubauen, da wir uns technisch an einem Punkt befinden, der bezüglich der Verhältnisniveaus den attraktivsten Einstieg darstellt, aber auch fundamental sehr solide ist: Seit Anfang 2025 befinden wir uns in einer Konsolidierung und notieren jetzt wieder fast zum selben Preis wie damals, der Umsatz von Meta ist in der Zwischenzeit aber um 50% gestiegen.
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass sich Meta nicht so schnell von diesem Abverkauf erholt und die hohen Investitionen die Anleger mit der Zeit vergraulen. Dafür müsste aber noch einiges mehr als dieser Abverkauf und «schlechte» Earnings zu sehen sein. Ab dem Zeitpunkt, an dem unsere Zielzone klar durchbrochen würde, hätten nicht nur die mehreren Unterstützungen nicht gehalten, sondern auch nicht unser Trendwendebereich, was unsere Alternative stützt und zur primären Annahme werden lässt. Aktuell sehen wir das jedoch noch als sehr unwahrscheinlich an, weshalb wir erst tiefer darauf eingehen, sobald es so weit ist.
Aktuell sind keine Einstiege vorgesehen. Wir werden somit die Struktur weiter beobachten und euch auf dem Laufenden halten.